Off Label Use bei Lebensbedrohung

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Off Label Use bei Lebensbedrohung In einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes verpflichtete das Bayrische LSG die Krankenkasse zur Kostenübernahme eines Arzneimittels (Avastin). Der Patient litt unter einem bösartigen Hirntumor, bei dem die Ärzte als letzte Therapiealternative den Einsatz dieses Medikamentes sahen, das jedoch in Deutschland zur Behandlung dieser Krebserkrankung nicht zugelassen ist. In den USA dagegen hat es seit vier Jahren diese Zulassung. Das LSG ging von einem zulässigen Off-Label-Use aus, da eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilungserfolg bzw. Verbesserung des Krankheitsbildes besteht. Angesichts der lebensbedrohlichen Situation des Patienten, somit der Eilbedürftigkeit der Sache, hatte das finanzielle Interesse der Krankenkasse hinter dem Recht des Patienten auf Leben und …

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Fortführungsfähigkeit einer Praxis im Nachbesetzungsverfahren

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Zur Fortführungsfähigkeit einer Praxis im Nachbesetzungsverfahren: Mit Blick auf die Urteilsgründe des nachfolgenden Urteils des Landessozialgerichts Bayern sollten die Beteiligten das Nachbesetzungsverfahren gem. § 103 Abs. 4 S.1 SGBV sehr zügig durchführen, da anderenfalls die Fortführungsfähigkeit der Praxis zweifelhaft werden könnte: LSG Bayern, Urteil vom 09.07.2014 – Aktenzeichen L 12 KA 57/13 Das Landessozialgericht Bayern hat mit Urteil vom 09.07.2104 folgende Punkte geprüft: Anspruch auf Nachfolgezulassung in der vertragsärztlichen Versorgung; Maßgeblicher Zeitpunkt für Beurteilung der Fortführungsfähigkeit einer Praxis; Notwendigkeit einer zügigen Durchführung des Nachfolgeverfahrens Tenor Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Sozialgerichts München vom 30.04.2013, S 38 KA 1/12, wird zurückgewiesen. Der Kläger hat auch die Kosten des …